english

NEWSLETTER 90 VOM 22.05.2007

Internationale Bauausstellung (IBA)
Fürst-Pückler-Land

1. Feierlich eröffnet: Schwimmende Tauchschule in Laasow fertig
2. Offiziell freigegeben: Neue ENERGIE-Route vorgestellt
3. Ausgezeichnet unterwegs: Urkunde für Fürst-Pückler-Weg
4. Gute Aussichten: Aussichtspunkt Viktoriahöhe vor Eröffnung
5. Kulinarisch Reisen: Beliebte Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt
6. Gläsernes Regierungsviertel: IBA stellt sich in Dresden vor
7. IBA bei BUGA: eBox präsentiert Energieland Lausitz


Feierlich eröffnet

Schwimmendes Haus in Laasow fertig

Auf dem Gräbendorfer See öffnete am 15. Mai Deutschlands erste schwimmende Tauchschule ihre Pforten. Damit geht die touristische Entwicklung des ehemaligen Braunkohletagebaus in die nächste Phase. IBA-Geschäftsführer Prof. Rolf Kuhn sprach bei der Eröffnung von einem "Meilenstein für das Lausitzer Seenland". Auch Dr. Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Brandenburgischen Wirtschaftsministerium, sah in der Tauchschule ein "starkes Zeichen für den Strukturwandel". Mit dem Projekt feierten die IBA und ihre Partner innerhalb eines Jahres die Eröffnung des zweiten schwimmenden Hauses im Lausitzer Seenland: Den Anfang machte im Sommer 2006 ein schwimmendes Ferienhaus auf dem Partwitzer See.

Tauch- und Freizeitcenter Laasow
Partwitzer See



Offiziell freigegeben

Neue ENERGIE-Route vorgestellt

Mit einem Festakt im Rahmen der Feiern zum fünfjährigen Bestehen des Besucherbergwerks F60 wurde am 5. Mai die neue ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur eröffnet (vgl. Newsletter 89). Das IBA-Projekt macht zehn herausragende Zeugnisse der Industriezeit touristisch erlebbar und einer überregionalen Öffentlichkeit bekannt – nicht zuletzt durch die Einbindung in die Europäische Route der Industriekultur (ERIH). In der neuen Route sind das Besucherbergwerk F60, das Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode, die IBA-Terrassen, die Brikettfabrik Louise, das Erlebnis-Kraftwerk Plessa, das Kraftwerk Schwarze Pumpe, die Gartenstadt Marga, die Biotürme Lauchhammer, der aktive Tagebau Welzow-Süd und das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zusammen geschlossen.

Lausitzer Industriekultur
ERIH



Ausgezeichnet unterwegs

Urkunde für Fürst-Pückler-Weg

2005 wurde der Fürst-Pückler-Weg eröffnet. Auf gut 500 Kilometern verbindet der Radweg seither fast alle IBA-Projekte und weitere Attraktionen der Lausitz. Dass die Kombination aus Naturerlebnis, Industriekultur und (künstlicher) Seenlandschaft etwas Einmaliges ist, hat sich unter Radfahrern schnell rumgesprochen. Nun ist es aber auch offiziell: Auf dem Fürst-Pückler-Weg sind Radler ganz ausgezeichnet unterwegs! Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat das IBA-Projekt als ersten Radfernweg Deutschlands ausgezeichnet und am 1. Mai zur "Energie-Radtour" eine entsprechende Urkunde übergeben. Von fünf möglichen bekam der Radweg vier Sterne. Das Gütesiegel steht unter anderem für gute Befahrbarkeit, Wegweisung, Sicherheit und touristisches Angebot.

Im "Energiejahr" wurde die diesjährige IBA-Radtour auf dem Fürst-Pückler-Weg als "Energie-Radtour" durchgeführt: Auf dem 50 Kilometer langen Teilabschnitt rund um den früheren Tagebau Klettwitz ging es von der F60, über die Biotürme Lauchhammer nach Plessa zum Kraftwerk. Die „Energie-Radtour“ wird auf Nachfrage für Gruppen wiederholt. Infos unter 035753 / 2610.

ADFC



Gute Aussichten

Aussichtsplattform Viktoriahöhe vor Eröffnung

Mit dem Flutungsbeginn für den Ilse-See im März gab sich Großräschen den Titel „Seestadt“ – nun erhält sie noch einen attraktiven Aussichtspunkt: Am Mittwoch, 23. Mai (16 Uhr), eröffnet Dorette König, Staatssekretärin im Brandenburgischen Infrastrukturministerium (MIR), die neue Aussichtsplattform. Nach einem Entwurf des Senftenberger Architekturbüros Joswig schuf die Firma „ornamenmetal“ aus Großräschen hier eine vier Meter hohe und an einen Schiffskörper erinnernde Aussichtsplattform aus Stahl. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf den entstehenden Ilse-See und die IBA-Terrassen. Damit erhält das IBA-Projekt Nr. 1 "IBA-Auftaktgebiet Großräschen-Süd" nach der IBA-Geschäftsstelle, den IBA-Terrassen, der Seebrücke und der Alle der Steine eine weitere Attraktion.

ornamentmetal


Kulinarisch Reisen

Beliebte Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt

Nach dem großen Erfolg der Kulinarischen Reisen durchs IBA-Europajahr 2006 wird die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr mit neuer Energie und noch mehr kulturellen Beiträgen fortgesetzt. Einmal pro Monat (außer Juli) lädt Sewan Latchinian, Intendant der Neuen Bühe in Senftenberg, einen prominenten Lausitzer voller „neuer Energie“ ein, um beim gemeinsamen Gespräch live für das Publikum zu kochen. Gast beim Auftakt zu der Reihe am 25. Mai ist Georg Dürrschmidt, der neue Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Zu jeder „Kulinarischen Reise“ bringt Sewan Latchinian außerdem Musiker und Schauspieler der Neuen Bühne mit, die Auszüge aus aktuellen Inszenierungen präsentieren. Los geht’s um 20 Uhr. Wer vorher schon da ist, kann mit seiner Karte ab 18 Uhr kostenlos in die neue Ausstellung „Energieland Lausitz“ auf den IBA-Terrassen. Im vergangenen Jahr waren alle „Kulinarischen Reisen“ ausverkauft – Kartenreservierung unter 035753 / 261-18 wird daher empfohlen.

Neue Bühne Senftenberg



Gläsernes Regierungsviertel

IBA stellt sich in Dresden vor

Am 2. Juni findet in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ein Tag der offenen Tür statt. Beim „Gläsernen Regierungsviertel“ öffnen die Staatskanzlei und alle Ministerien von 10 bis 17 Uhr ihre Pforten für Besucher. Auch die IBA zeigt Flagge: Im Innenministerium wird in der Ausstellung "Neue Ideen europäischer Landschaften" neben anderen Interreg-Projekten auch das von der IBA geleitete Projekt REKULA präsentiert.

Gläsernes Regierungsviertel
REKULA


IBA bei BUGA

eBox präsentiert Energieland Lausitz

Noch bis 3. Juni ist der IBA-Ausstellungssatellit eBox in Berlin zu sehen: Im Innenhof der Vattenfall-Zentrale (Chausseestr. 23) zeigt die kleine Ausstellung anhand des IBA-Projekts „Energielandschaft Welzow“ und anderer Vorhaben landschaftsgestalterische Möglichkeiten des Anbaus von Biomasse in unterschiedlichen Nutzungsmodellen. Nächste Station wird dann von 6. Juni bis 13. September die BUGA in Gera-Ronneburg sein. Zur Eröffnung des Ausstellungssatelliten am 7. Juni um 10 Uhr sprechen Prof. Rolf Kuhn und CEBra-Geschäftsführer Dr. Wagener-Lohse. Die BUGA im ehemaligen Uranbergbaugebiet in Thüringen hatte seit ihrer Eröffnung Ende April bereits rund 200.000 Besucher.

Bundesgartenschau

zurück

letzte Änderungen: 26.1.2017 13:13